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Rückrunde - Copa Indio

  • Tom
  • 24. Feb. 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Schon seit einer Weile gab es kein größeres Update mehr zur Copa Indio, dem Fußballturnier, in dem ich mitspiele. Nun ist es wieder an der Zeit, über die vergangenen Spiele zu berichten.

Topspiel in Sepecue

Erstmal einen kleinen Rückblick über die Hinrunde. Seit dem vierten Spiel, das Ende November stattgefunden hat, gab es meinerseits keine Spielzusammenfassungen mehr. Bis Ende des Jahres fanden weitere vier Matches statt. Bei zwei davon konnte ich mitwirken. Gegen Suretka spielten wir Unentschieden. Gegen Union Telire gewannen wir 6:4. Das letzte Spiel der Hinrunde sollte eigentlich auch im Dezember stattfinden, da es jedoch an dem Tag zu stark geregnet hatte, wurde es abgesagt. In diesem Spiel hätten wir gegen Salwak FC, die Mannschaft in der mein Mitfreiwilliger Rico mitkickt, gespielt. Dieses Spiel wurde in den Januar verschoben, wo ich aber noch im Urlaub war.

Am 15. Januar begann dann die Rückrunde. Wie schon neun Spiele zuvor begannen wir mit der Partie gegen Tsuiri, einem Nachbardorf von Amubri (siehe Bild).

Leider musste ich das ganze Spiel von der Bank aus zuschauen. Zum einen waren sehr viele Spieler da, zum anderen hatte ich drei Wochen lang kein Fußball gespielt und hatte etwas den Rhythmus verloren. Trotz dessen, dass der Tabellenletzte gegen den Tabellenzweiten spielte, war es durchgehend spannend. Schlussendlich konnten wir uns mit einem 4:2 durchsetzen, womit wir einen guten Re-start in die Saison schafften (siehe Tabelle).

Eine Woche später sollten wir gegen Yorkin spielen. Die Trikots waren sortiert und einige Spieler von Amubri hatten sich schon auf dem Platz eingefunden.

Doch fünf Minuten vor Anpfiff waren nur vier Spieler des gegnerischen Teams anwesend. Nun ging das Warten los. Wir überbrückten die Zeit mit ein paar Schüssen aufs Tor.

Die Regel besagt, dass ein Team eine halbe Stunde nach dem regulären Anpfiff Zeit hat, sich einzufinden und eine Mannschaft zu stellen. Im anderen Falle wird das Spiel 0:3 gegen sie gewertet. Und so kam es auch. Nach 26 Minuten Wartezeit  machten sich die vier anwesenden Spieler auf den Weg, was das Zeichen dafür war, dass wir ohne zu spielen, drei Punkte gewonnen hatten.

Dafür schaute ich mir, wie im Januar-Blog beschrieben, andere Partien an.

Am 29. Januar stand wieder ein Auswärtsspiel an. Das Topspiel der Liga: Erster gegen zweiter Platz. Das Spielfeld liegt in Sepecue, einem Dorf, in dem ich bis jetzt noch nicht war. Mit dem Motorrad fuhren wir ungefähr eine dreiviertel Stunde und mussten dabei mehrere Flüsse mit Booten überqueren. Trotz dessen, dass der Platz so weit entfernt liegt, waren viele Spieler unserer Mannschaft da. Schon bei der Erwärmung merkte ich, welche Brisanz und Wichtigkeit das Spiel für uns hatte.

Zunächst saß ich auf der Bank und sah mir das Spiel von draußen an. Schon in der ersten Minute fuhr ein Schock durch meinen Körper. Das gegnerische Team hatte ein Tor geschossen. Doch zum Glück wurde kurze Zeit später auf Abseits entschieden. Danach war es ein sehr umkämpftes Spiel, mit Vorteilen für den Gegner und so lagen wir nach einer Weile 2:0 hinten. Zum Glück wurde kurz vor der ersten Pause ein Elfmeter für uns gepfiffen, den wir verwandeln konnten (siehe Video).

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit mussten wir noch das 3:1 hinnehmen. Kurz darauf wurde ich von unserem Trainer von der Bank geholt, um eingewechselt zu werden.

Ich sollte als Stürmer spielen, um die zwei Tore Rückstand noch irgendwie aufzuholen. So nahm ich meine Position ein und schon wurde die erste Flanke in den Strafraum geschlagen. Ich setzte zum Flugkopfball an, traf den Ball und sah ihn wenige Zentimeter über die Latte fliegen. Beinahe hätte ich den Anschlusstreffer geschossen. Doch von meinem Fehlschuss ließen wir uns nicht beeinflussen. Es ging weiter nur nach vorne und bald erzielten wir das 3:2. Wir lagen nur noch ein Tor hinten. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, bis wir einen Freistoß in aussichtsreicher Position bekamen. Es war die letzte Aktion des Spiels und somit für uns die letzte Möglichkeit das Spiel noch auszugleichen. Und so lief ein Mitspieler von mir an und nagelte den Ball ins kurze Eck. 3:3 - der Ausgleich. Kurz danach wurde das Spiel abgepfiffen. Somit hatte keines der beiden Teams einen bedeutenden Unterschied in der Tabelle machen können.

Danach ging es wieder zurück ins Dorf Amubri und sahen voraus auf das nächste Highlight-Spiel gegen Shiroles. Das einzige Team, gegen das wir in der Hinrunde verloren hatten.

Von dieser Begegnung berichte ich zu einem anderen Zeitpunkt.



Das folgende Lied hat im letzten Monat ziemlich die Runde gemacht. Man hat es aus allen Boxen gehört. Und das nicht nur, weil es von Shakira ist, sondern auch weil sich der gesamte Song gegen den Fußballspieler Piqué richtet.


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