Tortuguero - Urlaub mit Benjamin
- Tom
- 17. Aug. 2023
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Aug. 2023
Unser nächstes Ziel war Tortuguero und damit war schon die Hälfte unseres Urlaubs vorüber. Doch davon ließen wir uns nicht aufhalten, da noch einige Highlights vor uns lagen.

Am Montag, dem 24. Juli brachen wir früh per Bus aus Puerto Viejo auf, um mit einem Boot von Limon nach Tortuguero zu fahren.
Wir warteten am Hafen rund eine Stunde, bevor unser Boot abfuhr (siehe Bilder).
Zunächst mussten wir uns durch eine Masse von auf dem Wasser schwimmenden Pflanzen kämpfen (siehe Video).
Als wir dieses Hindernis hinter uns hatten, konnten wir deutlich schneller fahren als noch zuvor. Mit der Zeit fing es an zu regnen. Was am Anfang noch einem Nieseln glich, veränderte sich zu einem ziemlich starken Gewitter (siehe Videos).
Es blitzte zwischenzeitlich so stark, dass wir sogar einen Halt einlegen mussten.
Dennoch kamen wir gesund nach vier Stunden Fahrt am Hafen von Tortuguero an (siehe Bild).

Da wir beide großen Hunger hatten, gingen wir erstmal essen (siehe Foto). Zwar gab es keinen Burger, das Essen schmeckte aber trotzdem lecker.

Nachdem unser Hunger gestillt war, gingen wir in unser Hotel, wo wir den nächsten Tag planten, an dem auch unsere Aktivitäten stattfinden würden (siehe Video).
Leider regnete es nach wie vor, sodass wir bangten, alles erleben zu können. Der zweite Stromausfall (auch wenn nicht ganz so spektakulär wie der erste) ließ unsere Hoffnung auf gutes Wetter schwinden.
Etwas müde von der Fahrt und auch dem Wetter geschuldet, unternahmen wir an diesem Tag nichts mehr.
Als wir am nächsten Tag um fünf Uhr morgens aufwachten, konnten wir unser Glück kaum fassen. Der Himmel war ziemlich wolkenfrei, zudem schien die Sonne. Mit diesen positiven Neuigkeiten machten wir uns auf dem Weg zum Hafen, von wo aus unsere Kanutour startete (siehe Foto).

Wir waren keine fünf Minuten unterwegs, als wir unser erstes Krokodil sahen (siehe Bild).

Da diese aber nicht ganz ungefährlich sein sollen, hielten wir genügend Abstand. Nun hieß es auch, obwohl das Wasser warm war, dass man Hände und Füße lieber im Boot behalten sollte.
Auch die restliche Tour war sehr schön. Wir sahen, Dank unseres Guides, eine Menge Tiere (siehe Bilder). Dazu fütterte er uns mit reichlich Informationen, wodurch er die Tour ziemlich interessant gestaltete.
Während wir hauptsächlich auf dem großen Fluss unterwegs waren, ging es ab und zu auch mal in den Dschungel hinein, der größtenteils unter Wasser stand. Wir waren auf der Suche nach einem Kaiman. Eigentlich sind Kaimane nicht allzu schwer zu finden, doch der viele Regen vom Vortag hatte sie anscheinend von ihren normalen Plätzen verscheucht.
Kaimane unterscheiden sich in Größe und Form von Krokodilen, sind aber grundsätzlich nicht so gefährlich. Nach langem Suchen sahen wir schlussendlich auch eines, aber als wir in perfekter Position zum Fotografieren waren, begab es sich ins Wasser (siehe Fotos).
Danach machten wir uns wieder Richtung Hafen auf und genossen dabei noch ein wenig die Sonne (siehe Bilder).
Wieder auf festem Boden angekommen, gingen wir erstmal zurück zu unserem Hotel und aßen Frühstück. Da unsere nächste Aktivität erst für die Nacht geplant war, hatten wir genug Zeit. Den Vormittag verbrachten wir mit im Pool baden. Zum Mittag suchten wir ein Restaurant und aßen, mal wieder, einen Burger (siehe Bild).

Am Nachmittag besuchten wir den Nationalpark, von wo aus man zwar eine nette Sicht auf das Meer hatte, dafür zeigten sich so gut wie keine Tiere. Ein wenig enttäuscht und mit nassen Füßen, da nicht alle Gummistiefel so dicht waren, wie sie es hätten sein sollen, ging es zurück zum Hotel.
Um 21:30 Uhr trafen wir uns erneut mit der Gruppe und dem Guide, mit denen wir schon am Morgen die Kanutour gemacht hatten. Denn auf dem Programm stand nistende Schildkröten am Strand zu besuchen. Nach einer kleinen thematischen Einführung ging es zum Strand. Ab dort durfte nur noch Rotlicht benutzt werden, welches der Guide mit sich trug, da dies die Schildkröten nicht sehen können und sich dadurch nicht gestört fühlen.
Sogenannte "Spotter" waren schon zuvor am Strand unterwegs gewesen und hatten nach Nestern Ausschau gehalten. Dadurch mussten wir bei unserer Ankunft nicht noch danach suchen.

Das erste Bild scheint überbelichtet zu sein, wegen das grellen roten Lichts, dadurch hat man jedoch einen guten Blick auf die Eier, welche die Schildkröte gelegt hatte. Insgesamt legt eine Schildkröte während ihrer Brutsaison 2000 Eier, wovon aber nur zehn Prozent überleben. Noch deutlich weniger schaffen den Weg zum Ozean und die erste Zeit im Meer.
Auf den anderen Bildern ist die Schildkröte deutlich besser zu sehen. Mit ihren Hinterflossen schloss sie das Loch, in das sie die Eier gelegt hatte und buddelte immer mehr Sand darüber.
Auch kam öfters die Frage auf, ob wir als Touristen nicht auch die Schildkröten stören würden. Doch die Antwort war zu meiner Überraschung das genaue Gegenteil. Durch unsere Anwesenheit kommen keine Hunde und andere Tiere, welche die Eier fressen würden.
Nach einer Weile beendeten wir auch diese Tour. Erschöpft gingen wir schlafen.
Eigentlich wollten wir am nächsten Tag mit dem Flugzeug von Tortuguero nach La Fortuna fliegen, jedoch wurde der Flug kurzfristig gecancelt. Wir hatten uns beide sehr auf diesen Flug gefreut, konnten es aber leider nicht ändern. So nahmen wir ein Boot von Tortuguero aus bis zum Hafen in Cariari und wurden von dort aus mit einem Bus zu unserem nächsten Ziel gebracht.
Was wir dort alles erlebt haben, berichte im nächsten Blog.











































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