Rafting - Urlaub mit Benjamin
- Tom
- 5. Nov. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Nach langer Wartezeit haben wir nun doch die Bilder vom Rafting bekommen und deshalb liefere ich euch hiermit noch den letzten Urlaubsblog. Da es schon ein wenig her ist, ordne ich die folgende Zeit noch einmal ein. Mitte Juli flog mein Kumpel Benjamin nach Costa Rica. Zusammen reisten wir zwei Wochen durch das Land. Unsere erste Urlaubsstation war Turrialba, wo wir unter anderem das Nationalmonument Guayabo besuchten. Am darauffolgenden Tag hatten wir die Raftingtour, von der ich nun berichten werde.

Als wir am Morgen aufwachten, regnete es. Nichtsdestotrotz machten wir uns auf den Weg und fuhren mit dem Bus eine dreiviertel Stunde zum vereinbarten Ort. Dort angekommen, wurden wir in einem Auto zur Ablegestelle mitgenommen - der Weg war schwierig und steil (siehe Video).
(Auch wenn das Video das Erlebte nicht so gut einfängt, kann ich euch sagen, dass es verdammt steil und schauklig war.)
Nach der Ankunft schlüpften wir in unsere Schwimmwesten und bestiegen das Schlauchboot (siehe Titelbild). Die Boote und restlichen Sachen, die wir für die Fahrt benötigten, wurden von den Guides bis zur Startstelle getragen.
Nach einer kurzen Einweisung saßen wir auch schon im Schlauchboot. Bei uns fuhren noch ein Guide und drei Engländer mit. Ansonsten gab es noch ein anderes Boot mit französischen Touristen, sowie einem Guide, der allein in einem kleinen Kayak saß und auch für die Fotos zuständig war. (Eigene Fotos hätten wir nicht machen können, da die Fahrt zu wild und zu nass für unsere Handys gewesen wäre.)
Vom Start weg ging es mit den ersten Stromschnellen los. Zwar regnete es nach wie vor ein wenig, aber das störte kaum, da wir von nun an sowohl von oben, als auch unten nass wurden, weil immer mal wieder eine Welle in unser Boot schwappte. Das Konzept war, dass der Guide fast das gesamte Paddeln übernahm und uns nur alle 20 Sekunden zwei Paddelschläge ausführen ließ. Auf der einen Seite fand ich dies schade, da ich gerne etwas mehr am Paddeln und Steuern teilgenommen hätte. Auf der anderen Seite war dies wichtig, da die Stromschnellen und kleinen Wasserfälle zum Teil ziemlich gefährlich waren und wir nicht hätten kentern dürfen.
Dennoch machte es ziemlich Spaß und auch die Natur war beeindruckend. Vor allem auf der ersten Hälfte unserer Tour zogen sich rechts und links Berge hoch, sodass man das Gefühl hatte, durch eine bewaldete Schlucht zu fahren. Man konnte zu beiden Seiten Wasserfälle sehen. Von einem wurde ich auch getroffen, da wir zu nah an das Ufer gefahren sind. Ich hatte nicht mit der Stärke gerechnet, mit der das Wasser für einen Moment auf mich einprasselte.
Nach gut zwei Dritteln durften wir das Boot verlassen, um uns im Wasser treiben zu lassen.
Fünf Minuten später erreichten wir einen kleinen Strand, an dem wir eine Pause machten und die Guides uns ein Mittagessen, besteht aus Wraps und Beilagen, vorbereiteten.

Nun traten wir noch den letzten Teil unserer Tour an. Zwar war es nicht mehr ganz so cool wie zuvor, da die Stromschnellen nicht mehr so spektakulär und auch die Umgebung nicht mehr ganz so schön waren. Doch machten wir noch an einem Felsvorsprung halt. Von unserem Boot kletterten wir hinauf und sprangen ins Wasser. Nach diesem kleinen Halt waren wir fast auf der Zielgeraden unserer Tour. Die meiste Zeit ließen wir uns einfach von der Strömung tragen.
Beim Ausstieg gab es ein kleines Haus, wo wir uns umziehen und auf die Rückfahrt warten konnten. Wir hatten schon fest damit gerechnet, mit dem Bus zurück fahren zu müssen, was mindestens zwei Stunden gedauert hätte, wurden aber dankenswerter Weise von den Guides mit nach Turrialba zurückgenommen. Dort entspannten wir den restlichen Tag.
Insgesamt war es ein richtiger cooler Trip und gelungener Einstieg in unseren Urlaub gewesen, der auch nach allem Erlebten für mich nach wie vor als ein Highlight gilt.



























Kommentare