La Fortuna - Urlaub mit Benjamin
- Tom
- 24. Aug. 2023
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Nov. 2023
Die letzten Tage waren angebrochen, doch das realisierten wir gar nicht, da wir noch ein paar Vorhaben hatten.

An dem Tag, an dem wir aus Tortuguero kamen, hatten wir kein Programm mehr geplant. Zum Mittag gab es eine kleine, aber leckere Pizza.

An diesem Tag drehten wir nur noch eine Runde durch La Fortuna und verbrachten den restlichen Tag in unserem Hotel. Nicht nur hatten wir ein riesiges Zimmer, sondern auch einen ziemlich schönen Ausblick auf die restliche Stadt und den nicht zu übersehenden Vulkan (siehe Bilder).
Neben einem eigenen Restaurant hatte unser Hotel auch eine Billardplatte, an der wir uns selbstverständlich duellierten.
Am nächsten Morgen saßen wir im Restaurant des Hotels und genossen bei Ei, Toast und Speck den Ausblick auf den Vulkan, der leider durch einen wolkenverhangenen Himmel nicht so gut sichtbar war (siehe Bilder).
An diesem Tag wollten wir weiter an unserer To-do-Liste arbeiten. Der nächste Punkt hieß Canopying. Um 9:30 Uhr wurden wir von unserem Hotel abgeholt und zur Canopy-Anlage gefahren. Nach kurzem Warten wurde uns die Sicherheitskleidung angezogen und das System, wie die Seilbahnen funktionieren, erklärt.
Danach wurden wir mit einem Auto zum Start hochgefahren (siehe Bilder).
Dort angefangen fuhren wir insgesamt elf Seilbahnen den Berg hinunter. Die längste Strecke war 500 Meter lang. Doch die kürzeren gefielen mir besser, da man keine Angst hatte, stecken zu bleiben.
Insgesamt ging es viel zu schnell zu Ende und wir hätten gerne, als wir am Ausgang angekommen waren, nochmal von vorne gestartet.
Da wir am Tag nichts Weiteres geplant hatten, überlegten wir, was wir noch unternehmen könnten und entschieden uns spontan für eine ATV-Tour. Mit anderen Worten ausgedrückt: Wir fuhren Quad.
Nachdem wir vor Ort angekommen waren, bekamen wir eine kurze Einweisung und schon ging es los. Insgesamt waren wir vier Teilnehmer, die alle einem Guide hinterherfuhren. Am Anfang war die Lenkung ein wenig gewöhnungsbedürftig, sodass ich beim Berg hochfahren zu sehr vom Weg abkam und beinahe mit dem Quad umfiel. Doch nach diesem kleinen Malheur fing ich mich und wir überstanden den restlichen Weg unfalllos.
Die Quads waren halbautomatisch. Wir mussten zwar schalten, dabei aber keine Kupplung drücken.
Der erste Teil unserer Route führte durch eine Hügellandschaft, bei der wir durch die ein oder andere größere Matschpfütze fahren mussten (siehe Bilder).
Zwar hatten meine weißen Sneaker nicht so viel Spaß, wir dafür umso mehr.
Als Nächstes ging es auf ein asphaltiertes Stück, wo wir hochschalten und das Quad richtig ausfahren konnten.
Doch den Großteil unserer Route verbrachten wir auf einem mit Steinen übersäten Weg. Dieser führte auch durch einen Fluss hindurch (siehe Bilder).
Dort machten wir auch eine Pause, bevor es fast nur noch bergauf ging. Von dort aus hatte man einen sehr schönen Ausblick, aber leider war der Himmel ziemlich wolkenverhangen. Den Hin- und Rückweg kannten wir zwar schon, es machte aber trotzdem unheimlich viel Spaß mit den Quads zu fahren und wir waren beide traurig, dass die Tour so schnell zu Ende war, obwohl wir mindestens zwei Stunden unterwegs waren.
Als wir die Quad-Tour gebucht hatten, wurde uns auch ein cooler Badespot empfohlen. Dementsprechend baten wir unseren Fahrer uns dorthin zu fahren.
Das Highlight war eine Schnur, von der man sich ins Wasser schwingen konnte (siehe Videos).
Ich wollte danach noch einen Kopfsprung ins Wasser von den Felsen probieren.
Ein wenig erschöpft ging es zurück in unser Hotel, wo wir zu Abend aßen. Endlich gab es unseren ersten Burger in La Fortuna (siehe Bild).

Am nächsten Morgen ging es direkt weiter. Wir wollten die Kaffee- und Kakaoplantage besuchen.
Unsere Tour wurde in zwei Teile geteilt. Zunächst wurde uns einiges über den Kakao erzählt. Nach der Hälfte stoppten wir, um unsere eigene Schokolade herstellen zu dürfen.
Dafür wurden als erstes die Kakaobohnen zu einer klebrigen Masse gemahlen (siehe Fotos).
Nachdem jeder ein Stück von der Schokolade bekommen hatte, durften wir durch das Hinzufügen von verschiedenen Pulvern den Geschmack festlegen. Es gab Zimt, Milchpulver, Zucker und viele weitere Zutaten. Selbst für Menschen mit ausgefallenem Geschmack gab es Chilipulver.
Als wir alles gut miteinander verknetet hatten, wurde die Schokolade eingepackt und in den Kühlschrank gelegt, sodass wir sie nach der Tour mitnehmen konnten.
Im zweiten Teil erfuhren wir mehr über den Kaffee. Ich sah nochmals den Prozess, wie Kaffeebohnen hergestellt werden und zum Schluss tranken wir verschiedene Sorten Kaffee.
Die Tour ging mit dem Probieren von Schokolade zu Ende und wir bekamen unsere eigene überreicht. Diese probierte ich auch, schmeckte aber erstens nicht wie richtige Schokolade und zweitens war sie für meinen Geschmack viel zu bitter. Ich hätte mehr Zucker hinzufügen sollen, doch dadurch wäre sie nur noch krümeliger geworden.
Den restlichen Nachmittag entspannten wir.
Am nächsten Tag mussten wir zurück nach San José fahren. Doch da wir keinen Stress hatten, besuchten wir früh morgens die heißen Quellen in La Fortuna. Dort legten wir uns einfach für eine Stunde ins Wasser. Dieses war schätzungsweise 36° warm, was wir nicht so erwartet hatten. Schlussendlich fehlte nur noch ein kaltes Getränk und wir hätten es noch mehr genossen.

Gegen Mittag fuhren wir dann wirklich zurück und kamen abends wieder in der Hauptstadt an.
Unseren Urlaub schlossen wir mit einem Abendessen ab, bei dem es natürlich, wie ihr es sicher erraten könnt, Burger gab (siehe Bilder).
Am nächsten Morgen, um drei Uhr mussten wir aufstehen, damit Benjamin wieder zurück nach Deutschland fliegen konnte und auch ich machte mich zurück auf den Weg Richtung Amubri, um den letzten Monat in meinem Dorf zu verbringen.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Benjamin bedanken, dafür, dass er den langen Weg auf sich genommen hat und nach Costa Rica gekommen ist. Ich bin ziemlich glücklich den Urlaub mit dir gemacht zu haben.



















































































































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