top of page

Poás Tour - Familienurlaub parte 1

  • Tom
  • 27. Feb. 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. März 2023

Nach langer Vorbereitung ist es soweit. Meine Familie macht sich in Deutschland auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Ab dort sollte ihr Urlaub in Costa Rica beginnen. Auf ihrer Route durch das vielleicht schönste Land Mittelamerikas konnte ich sie zum Teil begleiten. Zusammen erkundeten wir Flora, Fauna, Kultur und noch einiges mehr.

Krater vom Poás Vulkan

Während meine Eltern und Großeltern deutlich mehr Planung in den Urlaub gesteckt hatten, musste ich nur zum richtigen Tag am richtigen Ort sein. Konkret hieß das, sieben Stunden mit dem Bus nach San José zu fahren. Und von dort aus in die Vorstadt Santa Ana, wo unsere Pension  war. Da meine Familie ein wenig länger brauchte, erkundete ich das Viertel zunächst alleine und wartete währenddessen auf sie (siehe Bilder).

Spät abends trafen sie im Hotel ein und ich war sehr froh, nach sechs Monaten meine Familie mal wieder zu sehen. Jedoch waren sie so müde, dass wir uns so richtig erst am nächsten Tag sahen.

An diesem Montag stand gleich unsere Kaffeeplantagen-, Vulkan-, Wasserfalltour auf dem Programm.

Dafür wurden wir um sechs Uhr morgens mit einem Shuttlebus abgeholt, der uns zu unserem ersten Stopp fuhr: die Doka Kaffeeplantage. Dort bekamen wir ein leckeres Frühstück mit verschiedenen Kaffeesorten (siehe Bilder).

Danach erhielten wir einen Einblick in die Kaffee-Herstellung.

Führung durch die Kaffeeproduktion

Anhand von verschiedenen Stationen konnte man den Weg vom Pflücken bis zum verpackten Kaffee gut nachvollziehen. Unter anderem sahen wir die älteste Wasser-Mühle und 120 Jahre alte Maschinen, die Prozesse wie Trennung von Schalen, Gärung oder Trocknung der Bohnen ermöglichten.

Interessant war, dass mit einer kleinen Veränderung (Kaffeesorte, Trocknungs- oder Düngungszeiten) ein anderer Geschmack erreicht werden kann. Alle diese Faktoren zusammen machen ihn zu einem der besten Kaffees in Costa Rica.

Dies spiegelt sich auch im Preis wider. Ein Sack (siehe Bilder) kostet bis zu 300 Dollar und wird in die USA, Schweiz und Japan verschifft. Wenn die verschiedenen Kaffeeplantagen in einem Wettbewerb gegeneinander antreten, um den besten Kaffee zu ermitteln, kann ein Sack mit preisgekröntem Kaffee schon mal bis zu 13.000 Dollar kosten.

Nach einer sehr interessanten Tour, die einige Wissenslücken über das Getränk schloss, welches wir tagtäglich trinken, machten wir uns auf den Weg zum Vulkan.

Aus dem Tal sahen wir dichte Wolken über den Bergen hängen, weshalb wir hofften, dass wir den Krater heute überhaupt sehen könnten.

Der Shuttlebus brachte uns bis zu einem Kilometer an den Vulkan heran. Von dort aus mussten wir noch die restlichen Meter laufen.

Unsere Sorge bestätigte sich zunächst. Man sah auf eine weiße Wand und konnte den Krater mit dem blauen Schwefelsee nicht sehen. Der Nebel hängt damit zusammen, dass sich der 2708 Meter hohe Vulkan im Nebelwald befindet. Das macht den Vulkan zu einer Art Oase in der Nähe von San José. Damit einhergehend, gibt es auch eine merkliche Veränderung des Klimas und der Vegetation im Gegensatz zur Hauptstadt.

Der Vulkan Poás hat einen der größten aktiven Krater der Welt. Der Kratersee ist über 800 Meter breit und 275 Meter tief.

Nach längerem Warten war es dann so weit. Innerhalb weniger Sekunden verzog sich der Nebel und  ermöglichte einen wunderschönen Blick auf den Krater (siehe Bilder).

Nach einer Weile traten wir den Rückweg zum Shuttlebus an, der uns zur letzten Station fuhr. Im La Paz Wasserfallpark gab es nicht nur Wasserfälle, sondern auch ein Rescue-Center für aus Haushalten befreite Wildtiere.

Es war beeindruckend, die Vielzahl von Tieren zu sehen. Unter anderem Affen, Tukane, Faultiere und Papageien.

Wenn man nach Costa Rica kommt, hat man jedoch das Ziel, die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. So bekam man des Öfteren den Eindruck eines Zoos. Bis auf den Jaguar haben wir im weiteren Urlaub alle Tiere nochmal in freier Wildbahn sehen können.

Umso besser waren die Wasserfälle. Auf einem Pfad, der uns an insgesamt fünf verschiedenen Wasserfällen vorbeiführte, machten wir Bilder oder bestaunten einfach die Kaskaden, die bis zu 37 Meter hoch waren (siehe Bilder).

Nach einem sehr schönen, aber auch anstrengenden Tag ging es zum Hotel zurück. Auf dem Rückweg mit dem Shuttlebus hatte ich genug Zeit mich mit meiner Familie auszutauschen und kleine Anekdoten von meiner bisherigen Zeit zu erzählen. Ebenfalls bemerkte ich, wie viel ich schon gelernt hatte im Auslandsjahr und konnte viele Fragen über verschiedenste Themen meinen Eltern beantworten. Aber auch ich wusste nicht alles und lernte vieles Neues.

Am Abend aßen wir in einem Restaurant typisch costa-ricanisch.

Am nächsten Tag trennten sich dann die Wege meiner Verwandtschaft und mir. Während sie weiter Urlaub machten, ging ich auf das Zwischenseminar meines Freiwilligenjahres.



Die lateinamerikanische Musik umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher Genre. Unter anderem auch das heutige Lied. Merengue ist eine lateinamerikanische Musikrichtung aus der Dominikanischen Republik.

Kommentare


Subscribe Form

Thanks for submitting!

© 2023 by 360° TRAVEL INSPIRATIONS.

Proudly create with Wix.com

bottom of page