Februar
- Tom
- 1. März 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. März 2023
Der Monat Februar war vor allem vom Urlaub mit meiner Familie geprägt. Die wenigen anderen Ereignisse, die ich ohne sie erlebte, erfahrt ihr hier.

Zum einen fand der Superbowl statt. Diesen schaute ich zusammen mit Rico und Luis in einem netten Restaurant (siehe Bilder).
Durch die Zeitverschiebung war es mein erster Superbowl zu einer menschlichen Uhrzeit. Während man in Deutschland bis um vier Uhr nachts wach sein muss, um das Ende nicht zu verpassen, konnten wir das Spiel beim Abendessen genießen. Normalerweise schaue ich kein Football. Doch den Superbowl schaue ich mir gerne an, da es ein großes Ereignis ist und mindestens eine Person aus deinem Freundeskreis riesiger Fan ist und seine Begeisterung mit allen Umstehenden teilt.
Zwei Tage später fuhr ich mit Luis, Rico und den anderen Freiwilligen auf unser Zwischenseminar, das während des Auslandsjahrs Pflicht ist. Dafür fuhren wir nach León Cortes, ein Dorf, welches südlich von San José liegt. Dort resümierten wir unsere bisherigen sechs Monate und machten uns Gedanken über das nächste halbe Jahr (siehe Bilder).
An dem Seminar nahmen nicht nur Freiwillige meiner Organisation teil, sondern noch viele andere von anderen Organisationen, die auch in Costa Rica sind. Auch waren Ticos mit dabei, die im folgenden Jahr nach Deutschland ausreisen werden. Das machte das Seminar deutlich interessanter, da sie oft einen anderen Blickwinkel auf die Themen hatten, was oft für gute Laune sorgte. Dass man ständig vom Deutschen ins Spanische wechseln musste und zurück, machte mir dabei auch nichts mehr aus. Unter anderem fuhren wir auch mit ihnen zu einer Turnhalle mit Kunstrasenplatz, auf dem wir Fünf gegen Fünf spielten (siehe Video).
Auf dem Rückweg des Seminars machten wir bei einer Gaststätte halt, wo es eine Seilbahn, Reiten und Essen gab. Das Angebot nahmen wir an und 10 Minuten, nachdem wir gehalten hatten, saßen wir schon auf den Pferden (siehe Bilder).
Keiner von uns Jungs war zuvor geritten und so war alles neu für uns. Zu meinem Unglück hatte ich noch das wildeste Pferd abbekommen, das zwei Drittel des Weges im Galopp zurücklegte, sodass ich fast heruntergefallen wäre. Zuvor hatten wir auch keine Einweisung bekommen, wodurch ich keinen Plan hatte, wie man das Pferd stoppen sollte. Doch schlussendlich kamen wir alle gesund und heil an und genossen unser Mittagessen.

Drei Stunden von meinem Dorf entfernt liegt Puerto Limón, eine Stadt mit dem wichtigsten Hafen des Landes. Von hier aus werden vor allem Bananen und andere Früchte seit 1870 exportiert. Unter anderem legen auch große Kreuzfahrtschiffe an, die eine Fahrt durch Mittelamerika machen. So war ich am 27. Februar mit einem Freund aus meinem Leichtathletik-Verein aus Dresden verabredet. Gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag am einzigen Sandstrand in Limón (siehe Bild).

Nach mehreren sehr ereignisreichen Monaten, in denen ich viel gereist bin, liegt jetzt eine ruhigere Zeit vor mir, welche ich größtenteils in meinem Dorf verbringen werde.
Meine Schwester zeigt, unter anderem durch ihren Spanischunterricht, schon länger Interesse an spanischer Musik. Das heutige Lied hatte sie auf ihrer Reise durch Costa Rica auf der Straße gehört. Bad Bunny, ist einer der am verbreitesten Künstler im lateinamerikanischen Raum und wird vor allem auf Feiern gehört.





















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