Isla del Caño - vacaciones parte 5
- Tom
- 21. Jan. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Am 03. Januar brachen wir aus Boruca auf und machten uns auf den Weg nach Drake, wo wir die nächste Woche verbringen wollten. Drake ist eine kleine Stadt auf der südlichen Halbinsel Peninsula de Osa. Hier unternahmen wir unter anderem eine Schnorcheltour.

Schon der Weg nach Drake hin war sehr spannend. Von Boruca aus nahmen wir zunächst 2 Busse nach Palmar Norte. Von dort aus ein Taxi nach Sierpe. Unser letztes Verkehrsmittel war ein Boot, mit dem wir eine dreiviertel Stunde durch kleinere Flüsse und übers Meer fuhren, um in Drake anzukommen. Den restlichen Tag verbrachten wir damit, die überschaubare Stadt zu erkunden.
Am nächsten Tag trafen wir uns um 7:30 Uhr am Strand (siehe Foto) und warteten, dass uns eines der Boote mitnahm.
Der Strand, der in einer Bucht liegt, ist gleichzeitig auch der Hafen, an dem wir am Tag zuvor angekommen waren.

Im Vorfeld hatten wir eine Schnorcheltour zur Isla del Caño gebucht.
Nach einer halben Stunde war alles verladen worden und das Boot fuhr los (siehe Video).
In dem Boot saßen noch 15 andere Passagiere, sowie zwei Taucher und ein Kapitän. Die Fahrt zur Insel dauerte vom Strand aus 40 Minuten und war ziemlich cool, da man das Gefühl hatte über die Wellen zu fliegen. Nach einigen Minuten konnte man vom Boot aus die Insel sehen.

Als wir an der Insel ankamen, waren schon einige Personen im Wasser (siehe Bild).

Nach einem kurzen Briefing sprangen auch wir ins Meer. Ausgerüstet waren wir mit Schwimmflossen, Tauchermaske und einer Schwimmweste.
Dabei sahen wir mehrere Schildkröten unterschiedlicher Größe. Eine von ihnen schwamm sogar an die Wasseroberfläche, um Luft zu holen. Dabei konnte ich sie aus nächster Nähe betrachten.

Einige größere Fischschwärme konnte man sehen, sowie Fische in allen möglichen Farben und Formen.

Für mich persönlich war das Highlight, einen Hai gesehen zu haben. Sie waren jedoch gut getarnt und noch sehr klein und ungefährlich. Auch schwammen sie in Grundnähe, weshalb man eine schlechte Sicht auf die Haie hatte.

*die letzten drei Bilder sind keine Originalaufnahmen, aber kommen den gesehenen Tieren sehr nahe.
Danach ging es mit dem Boot zu einem Strand auf der Isla del Caño. Dort konnte man zu einem Aussichtspunkt laufen, von welchem man einen wunderschönen Blick auf die Bucht und den Pazifik hatte (siehe Bilder).
Im Anschluss gingen wir im Wasser baden, bevor es das zweite Mal schnorcheln ging. Man konnte ähnliche Dinge bestaunen wie zuvor. Insgesamt war die Zeit im Wasser sehr cool. Die Temperatur war ebenfalls in einem angenehmen Bereich, sodass man weder fror noch das Gefühl hatte in einem beheizten Swimmingpool zu sein.
Nach 40 Minuten kletterten alle zurück aufs Boot und wir bekamen eine kleine Stärkung. Nun machten wir uns auf den Rückweg zum Strand (siehe Bild).

Nach fünf Minuten wurde unser Boot langsamer und gesellte sich zu einem anderen hinzu. Plötzlich sah man die Rückenflossen von Delfinen herausragen. Zwar sprangen sie nicht wirklich, dennoch hatte man einen guten Blick auf sie (siehe Video).
Als die Delfine nicht mehr an die Oberfläche kamen, setzten wir glücklich die Fahrt fort und sagten uns, dass sich spätestens jetzt die Tour definitiv gelohnt hat.
Wir fuhren 20 Minuten weiter, bis das Boot plötzlich eine Vollbremsung machte und ich eine Stimme hörte, die rief: "A whale"!
Und aus dem Nichts passierte ein männlicher Buckelwal vor uns den Weg (siehe Video).
Nun waren wir überglücklich, da sich die Wale nicht jeden Tag zeigen und es das erste Mal war, dass ich einen gesehen habe.
Nach der Tour sprachen wir mit einem der Taucher, der meinte, dass der Wal um die 15 Meter lang gewesen war.
Nach unserer Walsichtung war die Tour noch nicht zu Ende. Mit dem Boot legten wir an einem anderen Strand an, wo wir eine kleine Pause machten. Das Highlight der Pause war die Sichtung eines Weißschulter-Kapuzineraffen (siehe Bilder).
Die monos cariblancos (span.) gehören zu den frechsten Affen Costa Ricas und halten Ausschau nach Leckereien in den Rucksäcken von Touristen.
Schlussendlich ging es dann zum Strand in der Bucht von Drake zurück. Jetzt stand nur noch ein Mittagessen an. Bei mir gab es Burrito mit Pommes und dazu einen Wassermelonen-Smoothie.
Damit endete eine unvergessliche Tour in die Wasserwelt von Costa Rica. Im Folgenden gibt es noch ein längeres Video, in dem alle Passagen zu sehen sind, in denen die Delfine und der Wal an die Wasseroberfläche kamen. Leider ist die Qualität nicht überragend.
Dieses Lied gehört zu den meistgespielten in Costa Rica. Ebenfalls gibt es eine spanische Version von dem Lied, jedoch gefällt mir die englische besser.















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