Erste Woche (Teil 1)
- Tom
- 13. Sept. 2022
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Sept. 2022
Und nun geht es los. Ein Jahr Costa Rica beginnt. Über das Jahr hinweg nehme ich euch mit den Blogs bei mir mit. In diesem Blog berichte ich über meine erste Woche.

50° 2′ 0″ N , 8° 34′ 14″ O - 03. September 2022
Es ist der 03. September 2022, 10:30 Uhr. Ich stehe zusammen mit 5 anderen Freiwilligen am Frankfurter Flughafen. Von hier aus startet die große Reise nach Costa Rica. Selbst nach der Sicherheitskontrolle und allem dazugehörigen, realisiere ich selbst noch nicht ganz, dass ich in 13 Stunden in Costa Rica landen werde.
9° 55' 41" N, 84° 5' 26" W - 03. September 2022
Nach einem langen Flug kommen wir in San José, der Hauptstadt, an. Mit dem Taxi geht es Richtung Unterkunft. Auf der Fahrt prasseln eine Vielzahl an neuen Eindrücken auf mich ein. Ob es die Sicht auf die Stadt, die Gerüche oder einfach die Stimmung am Abend ist. Nach der leckeren, typischen Speise Casado (Reis mit Bohnen, Fleisch und Salat), geht es nochmal in die Innenstadt von San José. Eine Menge Clubs, laute Musik und gute Stimmung prägen das Nachtleben.
Nach 24h auf den Beinen endet der Tag erschöpft im Bett der Jugendherberge.
Tag 2 - 04. September 2022
Geweckt wurde ich aus einem Mix von zwitschernden Vögeln, Polizeisirenen und der früh aufgehenden Sonne.
Danach holte uns ein Taxi ab und wir fuhren zur Busstation. Von dort aus ging es 8 Stunden zu unserer nächsten Unterkunft im Dorf Gandoca. Hier würden wir die nächsten 6 Tage verbringen.
Kurz bevor es dunkel wurde, badeten wir das erste mal im Meer.
Selbst jetzt, da ich in den Wellen rumtolle, kann ich es nicht fassen, dass das mein kommendes Jahr sein wird.

Wie ist Costa Rica?
Ich bin mit der Erwartung nach Costa Rica geflogen, dass viele Haushalte keinen Strom haben und die Menschen in miserablen Umständen wohnen. So ist es aber gar nicht. Alle notwendigen Dinge, wie Strom, Wasser, Sanitäranlagen und Internet sind vorhanden. Natürlich ist es anders, die Räume sind meist spartanischer eingerichtet als in Deutschland, das Wasser zum Duschen ist kalt und Fenster gibt es auch nicht. Doch das ist nicht schlimm, denn bei durchgängigen 30° freut man sich über eine kalte Dusche und frische Luft zur Abkühlung.
Geschlafen wird in Betten, über denen ein Moskitonetz gespannt ist. Denn Moskitos gibt es viele. Zum Glück jucken die Stiche nicht so stark wie in Deutschland.
Zu Essen gibt es meistens Reis mit Bohnen und oft auch Hühnchen oder anderes Fleisch. Zum Frühstück wird das meist durch Ei ersetzt.
Auch die Menschen sind alle sehr nett. Sie erzählen viel von ihrer Kultur, sind aber gleichzeitig genauso gespannt, etwas über mein Leben und das der anderen Freiwilligen zu erfahren.
Doch der wohl größte Unterschied ist die Natur. Geprägt von grünen Pflanzen mit bunten Früchten. Auf dem Land kann man sie überall erblicken.
Tag 4 - 06. September 2022
Es war früh aufstehen angesagt. Um 7 Uhr gab es Frühstück. Danach hieß es Sachen packen: "Wir machen eine Wanderung". Zunächst gingen wir lange Zeit am Strand entlang, mit anschließendem Baden. Zudem schlürften wir frische Kokosnüsse. Der nächste Abschnitt der Wanderung war der Dschungel. Wir waren ständig in Bewegung, um weder in ein Spinnennetz, noch in tiefen Schlamm zu treten. Die Artenvielfalt ist atemberaubend. Überall sind bunte Pflanzen oder kleine Tiere, die ins Unterholz verschwinden. Der Guide, der uns den Weg durch den Jungle mit seiner Machete bahnte, gab uns zudem die ganze Zeit Früchte, die auf dem Boden rumlagen. Viele waren süß, andere etwas bitter.
Nach langen und anstrengenden 17km kommen wir in der kleinen Partystadt Puerto Viejo an. Nach einem Barbesuch fuhr uns ein Taxi zurück zu unserer Unterkunft.
Ein Musiktipp:
Viele Menschen hören dieses Lied hier in Costa Rica





































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