Puerto Viejo - Urlaub mit Benjamin
- Tom
- 7. Aug. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Aug. 2023
Die ersten zwei vollständigen und sehr schönen Tage unseres Urlaubs waren um und es war an der Zeit, das nächste Ziel anzupeilen: Puerto Viejo am Atlantik.

Am Morgen fuhren wir zur Bushaltestelle. Von dort aus waren wir drei verschiedene Busse und fünf Stunden Fahrt von unserem Ziel Puerto Viejo entfernt.
Problemlos erreichten wir dieses und stellten beim Aussteigen direkt einen klimatischen Unterschied fest. Im Gegensatz zum etwas verregneten Turrialba begrüßte uns die Karibik mit praller Sonne und blauem Himmel.
Nach einem kleinen Mittagsschlaf, Liebe Grüße an Benjamin, gingen wir zum Strand, um im Atlantik baden zu gehen. Mittlerweile war es schon ziemlich dunkel geworden. Wir sahen noch gerade so den orangen Himmel und genossen die angenehmen Temperaturen der Karibik.
Nach dieser kleinen Badesession machten wir uns zum Abendessen fertig. Hier genossen wir bei Imperial und Burger die Livemusik.

Unser Plan für den restlichen Abend war es, am Strand feiern zu gehen, doch als wir dort ankamen, war leider nichts los und so machten wir uns zurück auf den Heimweg zum Hotel und ließen dort den Abend ausklingen.
Der nächste Tag begann mit einem kleinen Frühstück. Danach fuhren wir nach Cahuita, um den Nationalpark zu besuchen, in dem ich auch schon mit meinen Eltern war. Hier liefen wir auf den Pfaden und am Strand entlang auf der Suche nach Tieren (siehe Fotos & Titelbild).
Obwohl uns mehrere Guides mit unschlagbaren Argumenten überzeugen wollten ("No Guide - no animals"), machten wir die Tour allein. Denn auch ohne Guide konnte man das ein oder andere entdecken, da stehengebliebene Touristen mit Handy und Kamera meist den Standort der Tiere verrieten.
Im Gegensatz zum letzten Mal mit meinen Eltern, sah ich diesmal auch einen Nasenbären, der über den Weg rannte (siehe Foto).

Gegen Ende unseres Besuches badeten wir nochmal im Meer.
Bevor wir in den Bus stiegen, gingen Benjamin und ich noch etwas essen. Wir waren in dem gleichen Restaurant, in dem ich schon sechs Monate zuvor mit meiner Familie war. Wieder einmal schmeckte die Bolognese hervorragend.
Wieder in Puerto Viejo angekommen, kauften wir für das Abendessen ein. Wir planten Wraps mit Bolognese und sämtlichen Beilagen zu essen.
Während wir kochten, fing es plötzlich sehr stark an zu regnen (siehe Video).
Es regnete in unser Zimmer, in die Küche rein und tropfte von der Decke, so stark war das Unwetter.
Begleitet wurde der Regen von einem starken Wind, was zur Folge hatte, dass wir kurz darauf im Dunkeln standen. Zum Glück wurden Glühbirnen mit Batterien aufgehangen, sodass wir ein wenig Licht hatten, zu Ende kochen und essen konnten (siehe Video).
Das war ein Abendessen unter besonderen Umständen und eins, das wir lange nicht vergessen werden (siehe Fotos).
Durch das Unwetter und den Stromausfall fiel auch die zweite Chance Party zu machen - wortwörtlich - ins Wasser.
Nachdem wir unser Zimmer wieder Klarschiff gemacht hatten und alles größtenteils wieder trocken war, gingen wir relativ schnell schlafen.
Nun war Sonntag und unser Plan war, nach Amubri, in mein Dorf zu fahren.
Bei uns war der Strom noch in derselben Nacht wieder zurückgekehrt, doch wollte ich wissen, wie schwer es mein Dorf getroffen hatte, da die Elektriker, im Falle eines Stromausfalls, meist länger brauchten. Ich telefonierte mit meinem Kumpel Rico, der mir sagte, dass sehr viele Bäume umgefallen, Kabel von Stromleitungen herausgerissen worden waren und es kein Licht gab. Zudem fuhren keine Colectivos, die uns eigentlich ins Dorf bringen sollten.
So schien es zunächst, als würde der Ausflug ausfallen müssen, doch glücklicherweise war Rico in der nächstgrößeren Stadt und konnte uns mit dem Motorrad mitnehmen. Wir trafen uns und der Trip war doch möglich. Insgesamt fuhren wir 40 Minuten mit dem Motorrad nach Amubri. Eine Fahrt, die uns allen viel Spaß machte (siehe Bilder).
In Amubri angekommen, zeigte ich Benni mein Dorf und mein Zuhause. Später gingen wir noch in die Bar und tranken paar Bierchen, während wir warteten, dass das Spiel der Amubri-Herrenmannschaft startete (, in der ich normalerweise auch spiele) (siehe Bild).

Wir sahen die erste Hälfte. Danach mussten wir uns wieder auf den Weg machen, da ich ein wenig Angst hatte, wegen des eingeschränkten Verkehrs, nicht mehr aus dem Dorf herauszukommen. Und schließlich stand am nächsten Tag auch unsere Fahrt nach Tortuguero an.
Im nächsten Blog dürft ihr euch über reichlich Tiere und eine wilde Fahrt freuen.

































Kommentare