Turrialba - Urlaub mit Benjamin
- Tom
- 3. Aug. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Lange hatte ich auf den Juli-Urlaub hingefiebert. Nun war es soweit. Benjamin landete in Costa Rica und es ging los. Wo unsere Route entlangführte und was wir erlebt haben, erfahrt ihr in dieser Blogreihe.

Früh morgens am 18. Juli ging es für mich los Richtung San José, mit dem Ziel meinen Freund Benjamin vom Flughafen abzuholen (siehe Foto).
Sowohl bei mir, als auch bei ihm lief alles reibungslos. Wir checkten schnell in unser Hostel ein und suchten uns ein Restaurant in der Nähe, da wir beide großen Hunger hatten (siehe Foto).
Wir lachten viel und erzählten uns, was so in der letzten Zeit alles passiert war.
Da wir beide einen langen Tag hinter uns hatten, ging es relativ schnell nach dem Essen ins Bett, da wir am nächsten Morgen weiterreisen wollten.
Nach einer erholsamen Nacht, drehten wir eine kleine Runde durch San José und stärkten uns mit einem typischen Frühstück (siehe Foto: Reis, Bohnen und Ei).

Wir kehrten zurück ins Hostel, packten unsere Sachen und liefen zur Busstation. Mit dem Bus fuhren wir nach Turrialba, einen Ort, in dem ich selbst noch nicht gewesen war.
Vor Ort hatten wir ein nettes Hotel mit Pool (siehe Bilder).
Am Nachmittag hatten wir genug Zeit übrig, um das Nationalmonument Guayabo zu besuchen.
Dort sind Spuren einer untergegangenen Stadt aus dem Regenwald zu finden. Wir liefen auf präkolumbischen¹ Straßen und konnten die hoch entwickelte Baukunst vergangener Zeiten erblicken. Archäologen sind sich immer noch nicht einig, wer einst auf den Pfaden wandelte. Sie tippen auf eine hochentwickelte präkolumbische Kultur, die um 1400, noch vor der Ankunft der Spanier, aus unerfindlichen Gründen zu Friedenszeiten untergegangen war. Aus den Kolonialquellen lässt sich weder ein Hinweis auf dieses indigene Straßennetz noch auf die dazugehörige Gesellschaft finden.
Das Nationalmonument selbst bietet Aquädukte und Zisternen, Grabmäler und Monolithen, zahlreiche Steinskulpturen und Feldmaterialien zu bestaunen.

Die komplexe Infrastruktur und die Menge an herangeschafftem Baumaterial lassen auf eine frühe Zivilisation mit fortgeschrittener Technologie, spezialisierten Handwerkern und einer großen Anzahl an Arbeitskräften schließen.
Zwar wurde die Ausgrabungsstätte Ende des 19. Jahrhunderts vom Naturforscher Anastasio Alfaro entdeckt, doch während der Kubakrise meinten US-Militärs, auf Satellitenkarten der Region geheime militärische Anlagen zu erkennen. Zum Glück blieb ein Angriff aus, sodass wir die Möglichkeit hatten, das Monument zu besuchen.
Nachdem wir einmal alles gesehen hatten, wollten wir uns auf den Rückweg begeben. Dennoch war das Glück nicht auf unserer Seite, denn es hieß, dass der nächste Bus erst in zwei Stunden kommen würde. So entschlossen wir uns die 17 Kilometer nach Turrialba auf uns zu nehmen, in der Hoffnung von jemandem mitgenommen zu werden. Zu all unserem Pech fing es auch noch an zu regnen. Nach rund vier Kilometern fuhr ein leerer Schulbus an uns vorbei. Wir versuchten es, streckten die Hand heraus und wurden tatsächlich ein Stück mitgenommen. Nun lag noch ein bisschen weniger als die Hälfte vor uns. Hierfür nahmen wir noch einen anderen Bus.
Erschöpft, aber glücklich gingen wir abends noch in einem Restaurant essen. Wieder gab es Burger, was sich (wie ihr sehen werdet) zur Tradition unseres Urlaubs entwickeln sollte.

Für den restlichen Abend hatten wir nichts geplant. Ganz im Gegenteil. Wir sollten uns lieber ausruhen, da am nächsten Tag unser erstes Highlight anstand: Die Raftingtour.
Darüber berichte in einem der nächsten Blogs, da ich noch nicht die Bilder habe, die der Fotograf geschossen hat und ich euch gerne eine vollständigen Blog präsentieren möchte.
Ab und zu, wenn wir mal nicht unterwegs waren, hatten wir die Möglichkeit Musik zu hören. Eines der Lieder bescherte uns auch einen schönen Ohrwurm:
¹ präkolumbisch bezieht sich auf die historische Geschichte Amerikas vor der sogenannten Entdeckung 1492 durch Christoph Kolumbus.



























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