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Update pt. 1

  • Tom
  • 10. Juli 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Auch wenn einiges passiert ist in der vergangenen Zeit, hatte ich doch einen eher ruhigeren Abschnitt meines Auslandsjahres.

mein Dorf von oben

Leider ist im Mai mein Handy kaputtgegangen, wodurch ich einige Bilder verloren habe. Zwar hatte ich mir relativ schnell ein neues gekauft. Dieses hat aber bedauerlicherweise nicht die gleiche Qualität.

So hatte ich die Blogs ein wenig vernachlässigt, weil ich auch immer den Anspruch hatte, optisch mit Qualität zu überzeugen. Trotzdem hoffe ich, dass ich euch in den kommenden Blogs einen guten Einblick gewähren kann. Vor allem, weil für mich persönlich ein spannender und sicherlich sehr cooler Abschnitt vor mir liegt.

Wie schon erwähnt, waren die vergangenen Monate etwas ruhiger, was nichts Schlechtes ist, da ich trotzdem viel erlebt habe.

Dies lag maßgebend daran, dass ich einen sehr strukturierten Alltag hatte, der aus Arbeiten in der Schule und viel Sport (vor allem am Wochenende) bestand.

Vor einem Monat gab es in der Grundschule Schülerwahlen, wobei Schüler eigene Parteien gegründet und ihre Ziele vorgestellt haben, um die Entwicklung der Schule selbst mitbestimmen zu können. Ideen der Schüler waren beispielsweise, neue Schulbänke, Fußbälle zu kaufen oder die Spielzonen für die Pausen zu verschönern (siehe Bilder).

Um Geld für ihre Ziele zu sammeln, wollten einige Parteien kleinere Verkäufe von Eis oder Milchreis veranstalten, was bei den restlichen Schülern große Freude hervorrief und der Partei schlussendlich den Wahlsieg einbrachte.

Das Ganze wurde als Fest gestaltet, wobei Schüler und Lehrer zum Tanzen eingeladen worden sind und viel Musik gespielt worden ist (siehe Video).

Im vorletzten Blog hatte ich noch von meiner Verletzung geschrieben. Die ist mittlerweile gut verheilt. Leider habe ich aber das Ende der Copa Indio dadurch verpasst. Ich musste zusehen, wie wir im Halbfinale herausgeflogen sind. Unser Gegner war Shiroles. Extra dafür hatten wir sogar neue Trikots gekauft, die wir zu dem Spiel getragen hatten. Im Endeffekt haben sie nicht wirklich geholfen. Dennoch wird es eine schöne Erinnerung an die Zeit sein (siehe Foto).

Auch ließen die nächsten Turniere nicht lange auf sich warten.

Zum einen gibt es ein Futsal- (oder Fútbol 5) Turnier. Dies findet nicht auf einem großen Rasenplatz, sondern in einer Halle statt (siehe Foto).

Auch sind nur 5 Spieler erlaubt, die jedoch jederzeit mit der Auswechselbank tauschen können. Wie beim normalen Fußball gibt es einen Torwart, der in einem bestimmten Bereich den Ball mit der Hand berühren darf. Jedoch wird der Torwart beim Hallenfußball (Futsal) deutlich mehr mit einbezogen.

Auch der Ball ist anders. Dieser ist beim Fútbol 5 kleiner und schwerer, damit er nicht so viel springt, wie ein normaler. Ein anderer markanter Unterschied sind die Einwürfe. Auf dem Großfeld wird mit dem Ball in beiden Händen eingeworfen. Im Hallenfußball wird der Ball von der Seitenlinie mit dem Fuß gespielt.

Im Turnier sind wir sehr gut dabei, zudem verstehe ich mich mit den Jungs, mit denen ich im Team spiele, auch super. Sie erinnern mich ein wenig an meine Kumpels aus Deutschland, was vor allem an dem anderen Umgangston und einer gewissen Unreife liegt, die immer noch in mir ist ;). Alle Mitspieler haben ungefähr mein Alter, was uns zum jüngsten Team des Turniers macht. Die meisten anderen Mannschaften bestehen zum großen Teil nur aus Erwachsenen (siehe Fotos).

Zum anderen hat auch das zweite große Herrenmannschafts-Turnier begonnen. Hier spiele ich wieder mit Amubri zusammen. Hier durfte ich auch schon mein ein oder anderes Tor bejubeln, was ich in der Copa Indio nie geschafft hatte (siehe Bild).

Doch spiele ich nicht nur selbst, sondern bin auch noch intensiv in die Trainings der Jugendmannschaften involviert.

Eines meiner Highlights war, dass ich die Jungenmannschaft allein coachen durfte bzw. musste, da der Haupttrainer nicht da war. Zwar war es ein wenig stressig und auch ein gewisser Druck lag auf meinen Schultern, aber ich hatte einen Sieg geholt, was eine schöne Belohnung war.

Unter anderem macht mir diese "Arbeit" so viel Spaß, da es lustig ist. Da ich sehr gut Spanisch verstehe, macht man gegenseitig Späße und kann miteinander lachen.

Auch mit der Frauenmannschaft waren wir ordentlich unterwegs. Unter anderem ging es an einem Nachmittag in die drei Autostunden entfernte Stadt Limón.

Das Spiel fand in einem Stadion statt, dass zum costaricanischen Erstligisten Limón Black Star gehört. Es war das erste Mal, dass ich in Costa Rica ein Stadion besucht habe.

Der Platz ist aus Kunstrasen und verhältnismäßig zu deutschen Stadienplätzen nicht ganz so groß. Bisher das einzige Mal, dass ich in Costa Rica in einem Stadion war.

Auch wenn die Frauen leider das Spiel verloren, war es eine interessante Erfahrung, denn es handelte sich nur um ein Freundschaftsspiel.

Trotzdessen, dass auch die Begeisterung von Frauen für Fußball in Costa Rica sehr groß ist, gibt es nicht so viele Mannschaften. Dementsprechend gibt es auch nicht so viele Turniere und die Frauenmannschaft spielt nur dann, wenn es sich anbietet bzw. wenn ein Team mit einer anderen Frauenmannschaft gefunden worden ist.

 
 
 

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