Update pt. 2
- Tom
- 16. Juli 2023
- 3 Min. Lesezeit
Nachdem sich die Themen im ersten Blog größtenteils um Fußball gedreht hatten, möchte ich im zweiten Update-Blog noch von ein paar anderen Ereignissen berichten.

Vor einiger Zeit verließen Rico und ich das erste Mal seit unserer Ankunft Costa Rica. Es ging nach Panama. Mit Bus und Auto dauerte es gute zwei Stunden zur nahegelegenen Grenze. Dort mussten wir uns zwei Stempel abholen, neun Dollar bezahlen und schon ging es über eine Brücke auf die andere Seite (siehe Bilder).
Dort angekommen mussten wir uns noch bei der panamaischen Behörde anmelden und kurz darauf waren wir legal in Panama. Wir suchten uns ein Taxi und fuhren in die nächste große Stadt Changuinola (siehe Bilder).
* Bilder sind aus dem Internet, da ich vergessen habe, selbst Fotos zu machen, sollen euch aber eine kleine Vorstellung geben, wie es vor Ort war.
Dort besuchten wir eine der großen Shopping Malls, in denen alles Mögliche, aber vor allem Klamotten gibt. Dennoch ist die Größe nicht mit deutschen Einkaufszentren zu vergleichen, die nochmal ein ganzes Stück größer sind.
Schlussendlich kaufte ich zwei Paar neue Fußballschuhe, die dringend nötig waren, da meine alten aufgrund der häufigen Nutzung kaputtgegangen sind. Ebenfalls gab es ein paar neue T-Shirts.
Nach einiger Zeit verließen wir die Einkaufszentren, aßen noch etwas Kleines und machten uns auf den Rückweg Richtung Grenze und weiter zurück nach Hause.
Insgesamt war es ein cooler Kurztrip und bietet sich zum Einkaufen gut an, da die Preise deutlich niedriger sind, als in Costa Rica, es eine größere Auswahl gibt und Changuinola nicht weiter entfernt ist, als die nächstgrößere Stadt Limón.
Ansonsten haben am 01. Juli auch die zweiwöchigen Ferien in Costa Rica begonnen. Neben den längeren Ferien, die rund um den Jahreswechsel liegen, sind das die einzigen freien Tage im Jahr.
Meistens verbringe ich den Vormittag mit Tour de France-Schauen (siehe Foto).

Dank des Sky-Abos konnte ich auch so einige Fußballspiele oder die Formel 1 schauen. Zum einen verfolge ich es aus Interesse, zum anderen lerne ich neue Wörter durch die spanische Berichterstattung, die mir im normalen Sprachgebrauch nicht unbedingt begegnen würden.
Am Nachmittag spiele ich entweder mit meiner Gastfamilie und deren Familie im gimnasio (span.: Sporthalle) Futsal oder ich treffe mich mit Rico. Beispielsweise waren wir in Sepeque, wo ein Teil von Ricos Gastfamilie lebt und haben dort bei einem Fútbol 7-Turnier teilgenommen, welches wir auch gewonnen haben (siehe Bilder).
Leider werden die Ferien zum Teil von schlechtem Wetter geprägt. Fast jeden zweiten Tag regnet es ziemlich stark. So kommt es auch zu kleineren Überschwemmungen (siehe Bild & Video).

Normalerweise ist der Weg passierbar, dennoch kam so viel Wasser runter, dass ich mir einen anderen Weg suchen musste. Dabei muss man anmerken, dass der meiste Regen innerhalb weniger Minuten im Boden versickert und man oftmals nach einer halben Stunde keine Rückstände mehr vom vorherigen Niederschlag sieht.
Wenn zum Regen noch Wind weht, fallen auch mal leicht Bäume um. So kam es in den letzten Wochen auch zu ein paar Stromausfällen, da ein Ast bzw. Baum auf eine Stromleitung gefallen ist. Dann kann es auch sein, dass für 30 Stunden kein Strom da ist. Einmal kam der Stromausfall sehr überraschend, sodass mein Handy nur noch um die 20 Prozent Akku hatte. Diese waren auch bis zum Abend leer. Zum Glück habe ich noch eine andere Taschenlampe, da alles dunkel ist ab 18 Uhr. Dennoch gibt es in den meisten Haushälten keine analoge Uhr, sodass ich auch nicht wusste wie spät es ist, ich jedoch am Folgetag ein Fußballspiel hatte. Zum Glück konnten meine Nachbarn mich informieren, wann ich losmachen musste.

In einem der ersten Blogs hatte ich geschrieben, dass es in meiner Umgebung nicht die klassische Trocken- und Regenzeit gibt, die in Mittelamerika üblich ist. Diese Aussage muss ich zum Teil revidieren, da es nun doch schon öfters regnet, als noch im Januar, Februar und den anderen Trockenzeitmonaten. Dennoch fällt auch nicht zwangsläufig jeden Tag Regen, wie beispielsweise auf der Westseite Costa Ricas. Doch habe ich auch nur die Erfahrung von der Zeit, in der ich hier bin. Wie es in den vorherigen Jahren war, weiß ich natürlich nicht und kann dementsprechend auch kein allumfassendes Bild abgeben.

Diesen Sonntag (16. Juli) gehen die Ferien für die Schüler zu Ende und die Schulen öffnen wieder. Ich habe zum Glück noch ein wenig länger frei, denn ein Freund aus Deutschland kommt mich besuchen und wir reisen zwei Wochen quer durch Costa Rica. Ich freue mich sehr auf diesen Urlaub und sicherlich wird auch der eine oder andere spannende Blog entstehen, den ihr in einiger Zeit lesen könnt.
Natürlich höre ich auch immer noch lateinamerikanische Musik. Dies war eines der meistgehörigen Lieder in der letzten Zeit:




















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